Kleines Treffen unter dem Motto: Autor trifft Leser

Manchmal ist die Welt ein Dorf

Am 15. September weilte ich aus beruflichen Gründen in Regensburg. Ungefähr zu dieser Zeit erschien im Bücherblog Bernhard Giersche - Kopie (2)»Schwesternrezensionen« eine tolle Buchbesprechung zum »letzten Sandkorn«. Da ich in meinem Hotel tatsächlich W-LAN hatte, konnte ich mich mit der Bloggerin Jasmin Krieger per PN unterhalten , und es stellte sich heraus, dass sie unweit von Regensburg ihre Heimstatt hatte. Schnell vereinbarten wir, die Gelegenheit zu nutzen, um uns einmal live zu treffen, um über mein Buch, über Bücher im Allgemeinen und über verschiedene Projekte zu reden. Kaum zwei Stunden später saß ich (schreibend) in der Hotellobby und herein trat Jasmin Krieger, ihr liebenswürdige Mann und ihre Schwester Stefanie Pieler, ebenfalls Bloggerin.

Es war ein wunderschöner Nachmittag mit vielen sehr komischen Momenten. Es tat sehr gut, wieder einmal mit begeisterten Lesern zu sprechen, ohne dazu eine Tastatur benutzen zu müssen. Das sind Momente, in denen das Schriftstellerherz höher schlägt, denn es bedeutet, dass ich sie auch ein Stück weit begleitet habe, in den Stunden, in denen sie das Buch gelesen haben. Ich freue mich sehr auf eine Wiederholung.

 

Einladung zur Leserunde

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
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auf vielfachen Wunsch hin, eröffne ich nun doch eine Leserunde zu meinem Buch „Das letzte Sandkorn“. Sinn der Runde soll es sein, von den Teilnehmern zu erfahren, wie sie einzelne Protagonisten bewerten, die Grundidee finden und einzelne Einzel-Plots empfunden haben.
Auch würde ich gerne darüber diskutieren, wie es weitergehen könnte…sollte es einen elften Tag geben.
Dazu wird es zum Beginn der Diskussion natürlich einen konkreten Fragekatalog geben, an dem sich alle Teilnehmer beteiligen dürfen.
Selbstverständlich sind auch all jene eingeladen, die das Buch bereits besitzen/oder so gelesen haben.
Verlost werden zunächst 6 Taschenbücher und 6 Ebooks.
Teilnahmevoraussetzung ist:

1. Entweder Du betreibst einen Buchblog oder Ähnliches oder:
2. Du kannst mindestens zehn Rezensionen an anderer Stelle (hier oder Amazon/Thalia,Hugendubel,Bol,Weltbild etc.) nachweisen.
3. Nichts von dem trifft auf Dich zu, aber Du möchtest unbedingt an der Leserunde teilnehmen und sagst mir das ausdrücklich 🙂

Ich möchte einfach vermeiden, dass sich Leute bewerben, die wie die Nomaden von Verlosung zu Verlosung ziehen, um kostenlos an die Bücher zu kommen und sich anschließend nicht beteiligen.. Ich wünsche mir natürlich Teilnehmer, die Interesse daran haben, über die vielen Facetten des Buches mit mir und miteinander zu reden, zu diskutieren oder zu streiten.

Und weil ich es Euch nicht zu einfach machen will, gibt es natürlich vorab eine Frage, nach deren, gerne auch öffentlichen Beantwortung, Ihr in den Lostopf wandert:

„Du hast zehn Tage die Welt zu retten, Du alleine. Nutze sie, oder vergehe zusammen, mit allen anderen Deiner Art“
Alle Menschen erhalten zur gleichen Zeit die gleiche Botschaft. Nun meine Frage: Wie würdest DU versuchen, die Welt zu retten, wenn Gott Dir so einen Auftrag gäbe?

Und los gehts….

Für Fragen stehe ich hier oder bei FB jederzeit zur Verfügung 🙂

Euer Bernhard Giersche

 

Info: Wer keinen Lovelybooks-Account besitzt, darf selbstverständlich trotzdem mitmachen. Dazu bitte an meine Email-Adresse: bernhard.giersche@gmx.de eine Anmeldung schicken.  Bitte gib das jeweilige Format an, das du gewinnen möchtest! Vielen Dank!

Rezension von Schwesternrezension

Eine „etwas andere“ Rezension.
Vielen Dank dafür.

Als Gott sich mit seinem Auftrag innerhalb von 10 Tagen die Welt zu retten an jeden einzelnen Menschen wendet, bricht das Chaos aus.

„Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.“

Diese Stimme im Kopf löst bei den Menschen unterschiedlichste Handlungen aus.

Bernhard Giersche lässt uns in seinem Roman einige davon begleiten und schnell wird klar, dass er ganz besondere Protagonisten für sein Werk erschaffen hat.

Da sind zum Beispiel Brigitta, eine Blinde, die auf sich alleingestellt in dieser neuen Situation nicht weit kommen würde, oder Fred Linder, dem es gelingt, mir nichts dir nichts aus der Psychatrie herauszuspazieren, weil alle anderen aufgebrochen sind – natürlich auch um die Welt zu retten, auf ihre ganze eigene Art und Weise.

Es ist ein absoluter Ausnahmezustand und jeder gibt jemand anderem die Schuld, Gottes Zorn erweckt zu haben. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass bald alles „für uns Normale“ den Bach runter geht. Telefunk, Strom etc. ist alles nicht mehr verfügbar.

Viele drehen auch total durch, beginnen zu morden und Menschenopfer für ihren Gott darzubringen, die Straßen sind voll von Leichen und in diesen Tagen sehr gefährlich geworden.

Wie werden sich Fred und die anderen durch dieses Chaos schlagen? Geraten sie auch in Gefahr oder in die Fänge der, die auf ihre Kosten die Welt retten wollen?

Und was wird nach Gottes Ultimatum geschehen?

Lest selbst „Das letzte Sandkorn“!

Meiner Meinung nach ist Bernhard Giersche ein absoluter Geheimtipp und zieht den Weltuntergangstrend ganz neu auf, mit einer frischen und unverbrauchten Idee. Das Buch ist in leichtverständlicher, aber dennoch aufregender Sprache verfasst, die einen förmlich mitreißt. Man möchte wissen wie es weitergeht, besser gesagt auch wie unsere Welt immer mehr im Chaos versinkt und wie sich die Hauptfiguren durchschlagen.

Es sind wunderschöne Geschichten einzelner Personen, die in diesen Zeiten zusammenhalten und füreinander da sind.

Man kann sich nur für seine eigene Gesellschaft wünschen, dass es sowas im Falle einer solchen göttlichen Aufgabe auch vereinzelt geben würde.

Sehr interessant, mitreißend und absolut begeisternd.

Nebenbei möchte ich auch anmerken das der Autor privat ein netter Geselle ist. Es ist immer wieder schön, hautnah an Autoren sein zu können. Bernhard Giersche hat sich für uns auch privat Zeit genommen, und wie soll es anders sein, haben wir ihn direkt beim Schreiben ertappt! Wir sind schon sehr gespannt auf sein neues Werk und hoffen nicht zulange darauf warten zu müssen.

Wir haben viel gelacht, uns ausgetauscht und erfahren, dass es auch Autoren gibt, die sich wirklich mit ihren Lesern beschäftigen, und dafür möchte ich ein großes Lob aussprechen!

Fazit: Der Giersche ist neu, unverbraucht und absolut lesenswert!

Überzeugt euch einfach selbst!

Weitere Informationen auf: Schwesternrezension

Rezension von Lesefreiheit

Bloggerin „Lesefreiheit“ bewertete mein Buch mit 5 Sternen.
Vielen Dank dafür.

Kurzbeschreibung:

»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug.

Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln.
Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben.
Aber wird es einen elften Tag geben?

Mein Exemplar habe ich bei einer Aktion des Autoren auf Facebook gewonnen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür!

Meine Meinung:
Diesen speziellen Weltuntergang werde ich wohl nicht so schnell wieder vergessen. Spätestens beim nächsten Teekochen werden meine Gedanken unweigerlich wandern. Denn so fängt alles an. Mit der Zubereitung von Tee.

Der Ich-Erzähler, nennen wir ihn Mr. Teebeutel, (seine Name taucht erst viel später auf und ich möchte der Geschichte nicht vorgreifen) ist gerade mit seinem Tee beschäftigt, da wird er von Gottes (Allah, Jahwe, Mami Wata, Manitou – erspare ich mir im Nachfolgendem) „Durchsage“ unterbrochen: „Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir …“

Tja, da spricht mal eben Gott zu dir, nein zu allen Menschen auf der Erde. So ist es, denn die Apokalypse hat bereits begonnen. Nichts mit Tee kochen, Fernseher geht auch nicht mehr. Prima. Und was nun? Jeder scheint die Lösung zu haben und zu wissen, wer das „Böse“ ist – und das Böse muss vernichtet werden. Sonst kann die Welt doch nicht gerettet werden, oder? Das Chaos ist vorprogrammiert. Nur Mr. Teebeutel ist unschlüssig, was er von der ganzen Sache und von Gottes Botschaft halten soll. Warum flippen nur alle aus? Wenn die Welt eh untergeht – wer soll schon was dagegen ausrichten? – dann kann man auch erst mal in Ruhe überlegen.

So begleiten wir ihn und eine Handvoll weiterer Personen im Laufe der Handlung auf ihren schicksalhaften Wegen zur Rettung der eigenen oder anderer Personen oder der Welt. Einige Wege werden sich kreuzen oder verbinden, andere werden vorzeitig enden … Eine Odyssee bis zum Weltuntergang beginnt. Fast alle Figuren habe ich in mein Herz geschlossen, wie menschlich oder unmenschlich sie auch agierten, reagierten. Besonders Tomate hat mein Herz erweicht. Mr. Teebeutel rettet Tomate oder ist es umgekehrt? Nur den Pfahlmann habe ich verabscheut. Na ja, mindestens einen Bösewicht braucht doch jede Story 😉 Am liebsten hätte ich ihn gerüttelt, geschüttelt, nee ausradiert – oh je, meine niederen Instinkte kommen zum Vorschein. So konnte ich wenigstens manch kopflose, völlig verwirrte Tat einigermaßen nachvollziehen.

Bis zum Schluss habe ich mit Mr. Teebeutel, Tomate (lest selber), Becki, die blind ist, aber nicht auf den Kopf gefallen, Fred, dem eigenwilligen, vermeintlich irren Glatzkopf und den anderen gekämpft, gelacht, geweint, geliebt und versucht zu überleben. Habe versucht zu begreifen, was um Gottes Willen nur vorgeht, dem Tag X entgegengefiebert. Was passiert nur nach dem zehnten Tag? Geht die Welt wirklich unter?

Der Autor bringt den Horror der Apokalypse sehr gut rüber. Überall Zerstörung, Brände, unpassierbare Straßen, kein Strom, kein Wasser. Die Menschen drehen durch und morden, was sich ihnen in den Weg stellt. Mord im Namen „ihres“ Glaubens. Man könnte fast meinen, Gott hat das so vorausgesehen, genauso gewollt. Die Menschheit löscht sich selber aus.

Neben den hervorragend gezeichneten Charakteren mit ihren Schwächen, neu gewonnenen Stärken, widerstreitenden Gefühlen, Abgründen und Einzelschicksalen, gibt es Einblendungen von anderen Orten in Deutschland und der übrigen Welt. Diese Zwischenspiele lassen den Leser das volle Ausmaß des Weltuntergangs hautnah miterleben. So schafft der Autor ein rundes Bild. Auch wenn ich mir dabei fast die Nägel abgekaut hätte, weil ich doch unbedingt wissen wollte, wie es mit Mr. Teebeutel und Co. weitergeht.

Weltuntergang an sich ist ja eigentlich was Ernstes, es kommen auch genug grausame Dinge vor, keine Bange, aber der Autor hat als Gegengewicht immer mal wieder eine Prise Humor, manchmal auch Galgenhumor, eingestreut. Diese trockene Art und sein lockerer Schreibstil haben mich richtig gut unterhalten. Da wird z. B. Fred, der eine Glatze hat, von Becki liebevoll Locke genannt. Ich habe übrigens auch so einen Bekannten, den wir Locke nennen. Da musste ich natürlich sehr schmunzeln.

Fazit:

Bernhard Giersche hat mit seinem Roman eine einzigartige, unterhaltsame Mischung aus Dystopie, Action und Horror mit philosophischen Zwischentönen hingelegt. Schon während des Lesens ratterten meine Gedanken, aber am Schluss noch viel mehr. Denn das Ende lässt genügend Raum für eigene Interpretationen. Dieses Buch gehört für mich zu den wenigen, welches ich unbedingt noch mal lesen will und werde. Vielen Dank lieber Autor für’s Schreiben, auch für den Ohrwurm von R.E.M.

„It’s the End of the World as We Know It (and I Feel Fine)” *summ* 😉

Handlung: 4,9
Figuren: 5,0
Sprache: 4,9
Struktur: 4,8
Gesamteindruck: 5,0

Meine Bewertung: 4,9 von 5 Sternen

Weitere Informationen auf: Lesefreiheit – Bücherblog

Rezension von Kriegerin

Kriegerin hat mich bei amazon mit 5-Sternen bewertet.
Vielen Dank dafür.

Der Inhalt:
»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders.
Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln.
Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben.

Aber wird es einen elften Tag geben?

Das Cover:
Auf dem Cover, das größtenteils in Blau gehalten ist, sieht man lediglich das obere Viertel der Erdkugel und darauf stehend eine riesengroße Sanduhr in deren oberer Kammer sich kein Sand mehr befindet – GAME OVER würde ich mal sagen.

Zum Autor:
Geboren 1967 in Duisburg, handwerkliche Ausbildung, 12 Jahre Dienst bei der Bundeswehr, davon 6 Jahre Einsatz in Kriegs-,und Krisengebieten als Leiter der humanitären Hilfe in den Einsatzländern, 10 Jahre als Reiseleiter und Reisebusfahrer in Europa unterwegs Derzeit Umschulung/Aus-,und Weiterbildung staatl. gepr. Altenpfleger und Dozent für psychobiographisches Modell nach Prof. Erwin Böhm Familienstand: glücklich vergeben Kinder: 2 Töchter und 2 Söhne ( 8 – 21 Jahre alt )

Zum Buch:
Wir lernen mehrere Menschen kennen, wie sie nach dem Erhalt der göttlichen Botschaft handeln. Von einigen erfährt man sogar etwas über ihre Vergangenheit und ich muss bei allem Respekt sagen, dass mir Fred Linder und Brigitta einfach am liebsten waren. Der Irre und die Blinde – so rührend, wie sie sich beide umeinander kümmern.
Die Geschichte im Buch ist mal etwas ganz anderes und so wie die Geschichte vom Autor erzählt wurde, klingt das auch absolut plausibel und könnte durchaus genauso geschehen.

Meine Meinung:
Mit „Das letzte Sandkorn“ ist Bernhard Giersche ein apokalyptischer Endzeit-Thriller mit Tiefgang gelungen. Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben, die Szenen wirken nicht überladen und der Autor hält sich nicht mit unwichtigen Nebensächlichkeiten auf. Kurzum: alles auf den Punkt gebracht ohne viel Schnickschnack und Blabla.

In der Geschichte werden aus ganz normalen Menschen wie Du und Ich von einer Sekunde auf die andere total irre, durchgeknallte Leute und Irre werden wie durch ein Wunder normal… – aber lest selbst!

Ein paar kleine Fehler sind zu bemängeln, so wird Adam auf S. 242 erst als Adam und kurz darauf als David benannt. Dies geschieht im Laufe des Buches noch an einer anderen Stelle. Auch sind einige Rechtschreibfehler zu bemängeln und sehr oft endet der Satz ohne Punkt und Komma mitten in der Zeile und geht erst nach einem Absatz wieder weiter. Das stört den Lesefluss etwas, aber das ist nichts, was sich nicht in der 2. Auflage beheben ließe.

Mein Fazit:
Wer ein Buch lesen möchte, dass einem förmlich an den Fingern klebt, dass einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt und das viele Fragen (allgemeiner Natur, nicht zur Geschichte) aufwirft, ist mit „Das letzte Sandkorn“ bestens bedient. Auch für Nicht-Gläubige sehr zu empfehlen. Das Buch würde sich bestens für eine Buchdiskussion oder Leserunde eignen, da das Thema an sich sehr brisant ist und viel Handlungsspielraum zulässt.

Ich habe heuer schon sehr viele Bücher gelesen, es dürfte so um die 100 Stück gewesen sein, und dieses Buch landet defintiv unter den TOP 10.

Buchmesse NRW Text & Talk vom 8.9.2013

NRW 2

Nun ist die Messe zu Ende und ich kann nur sagen, dass sie ein voller Erfolg war. Viele Hundert Besucher waren zum Haus Nottbeck gekommen, um die Messe zu besuchen und sich auf dem gleichzeitig stattfindenden Bücher-Markt umzusehen. Im Messezelt fanden viele Bücher ihre Leser….oder die Leser ihre Bücher. Reges Treiben herrschte am Stand des Begedia-Verlages und Fred und Brigitta, Adam und Tomate und natürlich der Pfahlmann gingen vielfach auf Reisen, um ihre Abenteuer mit den neuen Besitzern der signierten Bücher zu teilen.

NRW-1

Rezension von Legeia

Eine Lovelybooks-Rezensentin adelte mich „mit voller Punktezahl“.
Vielen Dank dafür.

Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders.
Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln.
Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben.

Aber wird es einen elften Tag geben?

Man stelle sich vor: Jeder Mensch auf der Welt erhält zum gleichen Zeitpunkt eine Nachricht von Gott. Zehn Tage Zeit, die Welt zu retten…
Man mag denken, dass man den Verstand verloren hat, wenn man plötzlich eine Stimme im Ohr hört, aber dies ist bittere Realität. Eine Realität, die in unserer Zeit vielleicht gar nicht so verkehrt wäre. Denn das könnte endlich einmal die Menschen, die gesamte Erde aufrütteln.
Ich empfand die Figuren, wie sie handelten und das ganze Szenario als äußerst glaubwürdig. Wie würde man selbst reagieren? Was würde man tun?
Man begegnet auf dem Weg zur Rettung der Welt den unterschiedlichsten Charakteren, mit denen man mit fiebert und die man teils lieb gewinnt.

Der Schreibstil was sehr fesselnd, auch an einigen Stellen gab es etwas zum Schmunzeln, was der Ernsthaftigkeit jedoch keinen Abbruch tat. Das ist immer schwer bei solch einem Thema: Diese Balance zu finden, dass man grübelt, trotzdem lächelt und die Spannung nicht aus den Augen verloren wird. Das ist dem Autor sehr gut gelungen.

Das Buch ist ein wenig von allem: Thriller mit Science Fiction-Elementen, dosierter Gewalt, Action und viel Spannung. Es gibt aber auch – zum Thema passend – ruhige und nachdenkliche Momente.

Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn „Das letzte Sandkorn“ muss man lesen, um sich seine eigene Meinung zu bilden.

Eine tiefgründige Endzeit-Geschichte der etwas anderen Art.

Volle Punktzahl.