Rezension von Kriegerin

Kriegerin hat mich bei amazon mit 5-Sternen bewertet.
Vielen Dank dafür.

Der Inhalt:
»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders.
Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln.
Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben.

Aber wird es einen elften Tag geben?

Das Cover:
Auf dem Cover, das größtenteils in Blau gehalten ist, sieht man lediglich das obere Viertel der Erdkugel und darauf stehend eine riesengroße Sanduhr in deren oberer Kammer sich kein Sand mehr befindet – GAME OVER würde ich mal sagen.

Zum Autor:
Geboren 1967 in Duisburg, handwerkliche Ausbildung, 12 Jahre Dienst bei der Bundeswehr, davon 6 Jahre Einsatz in Kriegs-,und Krisengebieten als Leiter der humanitären Hilfe in den Einsatzländern, 10 Jahre als Reiseleiter und Reisebusfahrer in Europa unterwegs Derzeit Umschulung/Aus-,und Weiterbildung staatl. gepr. Altenpfleger und Dozent für psychobiographisches Modell nach Prof. Erwin Böhm Familienstand: glücklich vergeben Kinder: 2 Töchter und 2 Söhne ( 8 – 21 Jahre alt )

Zum Buch:
Wir lernen mehrere Menschen kennen, wie sie nach dem Erhalt der göttlichen Botschaft handeln. Von einigen erfährt man sogar etwas über ihre Vergangenheit und ich muss bei allem Respekt sagen, dass mir Fred Linder und Brigitta einfach am liebsten waren. Der Irre und die Blinde – so rührend, wie sie sich beide umeinander kümmern.
Die Geschichte im Buch ist mal etwas ganz anderes und so wie die Geschichte vom Autor erzählt wurde, klingt das auch absolut plausibel und könnte durchaus genauso geschehen.

Meine Meinung:
Mit „Das letzte Sandkorn“ ist Bernhard Giersche ein apokalyptischer Endzeit-Thriller mit Tiefgang gelungen. Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben, die Szenen wirken nicht überladen und der Autor hält sich nicht mit unwichtigen Nebensächlichkeiten auf. Kurzum: alles auf den Punkt gebracht ohne viel Schnickschnack und Blabla.

In der Geschichte werden aus ganz normalen Menschen wie Du und Ich von einer Sekunde auf die andere total irre, durchgeknallte Leute und Irre werden wie durch ein Wunder normal… – aber lest selbst!

Ein paar kleine Fehler sind zu bemängeln, so wird Adam auf S. 242 erst als Adam und kurz darauf als David benannt. Dies geschieht im Laufe des Buches noch an einer anderen Stelle. Auch sind einige Rechtschreibfehler zu bemängeln und sehr oft endet der Satz ohne Punkt und Komma mitten in der Zeile und geht erst nach einem Absatz wieder weiter. Das stört den Lesefluss etwas, aber das ist nichts, was sich nicht in der 2. Auflage beheben ließe.

Mein Fazit:
Wer ein Buch lesen möchte, dass einem förmlich an den Fingern klebt, dass einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt und das viele Fragen (allgemeiner Natur, nicht zur Geschichte) aufwirft, ist mit „Das letzte Sandkorn“ bestens bedient. Auch für Nicht-Gläubige sehr zu empfehlen. Das Buch würde sich bestens für eine Buchdiskussion oder Leserunde eignen, da das Thema an sich sehr brisant ist und viel Handlungsspielraum zulässt.

Ich habe heuer schon sehr viele Bücher gelesen, es dürfte so um die 100 Stück gewesen sein, und dieses Buch landet defintiv unter den TOP 10.

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