Gänsehautrezension

Ich bedanke mich sehr für die sehr inhaltsreiche und fundierte Rezension von Progue, der auch an meiner Leserunde bei LovelyBooks teilnimmt und auch dort mit seinen kritischen Fragen und Anmerkungen sehr fruchtbar mitwirkt.  Dort und auch bei Amazon, gab es 4 Sterne.

Und wüsste ich, dass morgen die Welt untergeht…….

… würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. Seit ich das erste Mal über eine Rezension zu diesem Buch gestolpert bin, geht mir dieser Satz nicht mehr aus dem Kopf.

Genau das hätten vielleicht die Menschen tun sollen, als ihnen plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf mitteilt, dass in 10 Tagen Feierabend mit der Welt ist. Aus. Ende. Finito. Gott/Allah/Manitou/diverse Entitäten ist/sind auf Sendung und er teilt jedem Menschen auf der ganzen Welt in seinem eigenen Geist mit, dass er auserkoren ist, die Welt zu retten, und nur er allein. Jetzt stehen also für eine Minute sieben oder acht Milliarden Leute auf der Welt dümmlich in der Gegend herum und hören sich das Wort zum Sonntag an, dieses Mal von der höchsten Instanz persönlich. Und was machen also diese ganzen Leute, nachdem sie vom Gottestrip wieder runter sind? Setzen sie sich hin und überlegen, wo sie ein Apfelbäumchen herbekommen, das sie pflanzen können? Natürlich nicht. Sie haben nichts Besseres zu tun als loszuziehen und die Welt abzufackeln. Die einen mit einem Feuerzeug in der Hand, die anderen spielen den 11. September nach. Die Folgen sind verheerend. Die Großstädte werden zerstört, jeder geht auf jeden los und nach den ersten paar Stunden gibt es nicht mehr allzu viele Leute auf der Welt, ganz sicher jedenfalls nicht mehr allzu viele Leute, die noch alle Tassen im Schrank haben.

Einer von ihnen ist Adam, der so nett ist, als Ich-Erzähler zu fungieren, jedenfalls die meiste Zeit über. Adam ist ein Versicherungsheini mit einer relativ bewegten Vergangenheit, ein rundherum nüchterner Typ. Er hat keineswegs die Absicht, die Welt zu retten, indem er die Menschheit im Alleingang ausrottet. Viel eher tut er das, was ich noch besser finde als ein Apfelbäumchen zu pflanzen: Er versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Auf seiner Flucht vor mordenden Heckenschützen und einer in Flammen aufgehenden Heimat findet er ein Baby, ein kleines Mädchen, dessen Mutter tot ist und die Adam aufgrund ihres vom Schreien roten Gesichtchens Tomate nennt. Adam nimmt Tomate in seine Obhut und tut alles, um sie und sich selbst am Leben zu erhalten.

In diesem Chaos überleben auch Leute, deren Tassen im Gehirn einen gewaltigen Sprung bekommen haben. Einer von ihnen ist Laurenz, ein Banker, der leider zu lange der Hitze ausgesetzt war. Er fühlt sich als Messias, scharrt ein paar Verlorene um sich und beginnt mit ihnen zusammen die Jagd auf noch andere Flüchtlinge, die sie an Pfähle binden und verbrennen. Er wird nicht nur zu einer tödlichen Gefahr für Adam und Tomate, sondern auch andere Überlebende, die wir kennenlernendürfen, zum Beispiel dem semipsychopathischen Fred und der blinden (Hey! Ich bin nicht blind, ich kann nur nicht sehen, du Ignorant! – Ups? Entschuldige!) Becki, die Senioren Gregor und Agnes und Eva 2.0, die einen leichten Dachschaden hat, seit die Sache angefangen hat, aber harmlos ist und niemandem etwas antun möchte.

Anstatt sich also darauf zu konzentrieren, irgendwo ein Apfelbäumchen zu finden und die restliche Zeit so stressfrei wie möglich zu erleben, sind alle damit beschäftigt zu töten (Laurenz und Konsorten) oder zu überleben (Adam und Co.). Und was genau passiert denn eigentlich am 10. Tag?

Ich werde euch das nicht verraten, denn dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden. Es hat – meiner Meinung nach – gerade am Anfang ein paar Schwächen (und das Lektorat, na ja ^^), doch wenn man darüber hinwegsieht, wird man mit einem bewegenden Buch belohnt. Giersche kümmert sich nicht um stur vorgebetete (Wortwitz, komm raus, sonst knallt’s!) Dogmen, wie man ein Buch zu schreiben hat, er tut es einfach. Er wechselt die Perspektiven der Protagonisten und gelegentlich sogar zwischen Ich- und Er-Erzähler hin und her, und das funktioniert. Funktioniert deshalb, weil er es drauf hat, Menschen zu entwickeln, die man zu kennen glaubt, die nahe und authentisch sind, selbst die durchgeknallten Zündler von Laurenz. Seine Geschichte berührt und bewegt und schafft es, dass man sich auch nach dem Weglegen des Buches Gedanken macht: Wie würde ich reagieren? Was könnte passieren? Und die alles entscheidende Frage:

Wo treibe ich sicherheitshalber auf die Schnelle ein Apfelbäumchen auf? 😉

Hier geht es zum Original: Amazon Rezension

Rezension von Kriegerin

Kriegerin hat mich bei amazon mit 5-Sternen bewertet.
Vielen Dank dafür.

Der Inhalt:
»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders.
Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln.
Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben.

Aber wird es einen elften Tag geben?

Das Cover:
Auf dem Cover, das größtenteils in Blau gehalten ist, sieht man lediglich das obere Viertel der Erdkugel und darauf stehend eine riesengroße Sanduhr in deren oberer Kammer sich kein Sand mehr befindet – GAME OVER würde ich mal sagen.

Zum Autor:
Geboren 1967 in Duisburg, handwerkliche Ausbildung, 12 Jahre Dienst bei der Bundeswehr, davon 6 Jahre Einsatz in Kriegs-,und Krisengebieten als Leiter der humanitären Hilfe in den Einsatzländern, 10 Jahre als Reiseleiter und Reisebusfahrer in Europa unterwegs Derzeit Umschulung/Aus-,und Weiterbildung staatl. gepr. Altenpfleger und Dozent für psychobiographisches Modell nach Prof. Erwin Böhm Familienstand: glücklich vergeben Kinder: 2 Töchter und 2 Söhne ( 8 – 21 Jahre alt )

Zum Buch:
Wir lernen mehrere Menschen kennen, wie sie nach dem Erhalt der göttlichen Botschaft handeln. Von einigen erfährt man sogar etwas über ihre Vergangenheit und ich muss bei allem Respekt sagen, dass mir Fred Linder und Brigitta einfach am liebsten waren. Der Irre und die Blinde – so rührend, wie sie sich beide umeinander kümmern.
Die Geschichte im Buch ist mal etwas ganz anderes und so wie die Geschichte vom Autor erzählt wurde, klingt das auch absolut plausibel und könnte durchaus genauso geschehen.

Meine Meinung:
Mit „Das letzte Sandkorn“ ist Bernhard Giersche ein apokalyptischer Endzeit-Thriller mit Tiefgang gelungen. Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben, die Szenen wirken nicht überladen und der Autor hält sich nicht mit unwichtigen Nebensächlichkeiten auf. Kurzum: alles auf den Punkt gebracht ohne viel Schnickschnack und Blabla.

In der Geschichte werden aus ganz normalen Menschen wie Du und Ich von einer Sekunde auf die andere total irre, durchgeknallte Leute und Irre werden wie durch ein Wunder normal… – aber lest selbst!

Ein paar kleine Fehler sind zu bemängeln, so wird Adam auf S. 242 erst als Adam und kurz darauf als David benannt. Dies geschieht im Laufe des Buches noch an einer anderen Stelle. Auch sind einige Rechtschreibfehler zu bemängeln und sehr oft endet der Satz ohne Punkt und Komma mitten in der Zeile und geht erst nach einem Absatz wieder weiter. Das stört den Lesefluss etwas, aber das ist nichts, was sich nicht in der 2. Auflage beheben ließe.

Mein Fazit:
Wer ein Buch lesen möchte, dass einem förmlich an den Fingern klebt, dass einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt und das viele Fragen (allgemeiner Natur, nicht zur Geschichte) aufwirft, ist mit „Das letzte Sandkorn“ bestens bedient. Auch für Nicht-Gläubige sehr zu empfehlen. Das Buch würde sich bestens für eine Buchdiskussion oder Leserunde eignen, da das Thema an sich sehr brisant ist und viel Handlungsspielraum zulässt.

Ich habe heuer schon sehr viele Bücher gelesen, es dürfte so um die 100 Stück gewesen sein, und dieses Buch landet defintiv unter den TOP 10.

Rezension von „Tintenfass“

5-Sterne vom amazon-Rezensent „Tintenfass“.
Vielen Dank dafür.

Eine Inhaltsangabe spare ich mir. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich völlig gefesselt und konnte mich nicht losreißen davon. Die Charaktere sind super gezeichnet und beginnen im Kopf des Lesers zu leben. Die Story ist natürlich abgefahren und alle Weltreligionen, die Großen und die Kleinen zeitgleich nutzlos zu machen, ist schon mutig. Der Schreibstil ist schwer zu beschreiben. Giersche zeichnet jede Figur in eigener Farbe und sogar sein Erzähler hat sein eigenes Kolorit. Sehr lebendig, sehr facettenreich. Das Ende der Geschichte war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Zwischendurch dachte ich, das man diese Geschichte nicht glaubwürdig zum Ende bringen kann. Giersche konnte.
Als ich einige Rezensionen gelesen hatte, griff ich noch einmal zu dem Buch und las es ein zweites Mal. Tatsächlich gibt es einige Fehler im Satz und sogar einen Namensfehler. Ist mir beim ersten Mal absolut nicht aufgefallen. Trotzdem schade. Logiklöcher, wie von Wassermann69 beschrieben oder Dilettantismus sucht man allerdings vergebens. Finden tut man auf jeden Fall sehr spannende und gute Unterhaltung mit vielen Ansätzen zum Nachdenken. Ich würde es wieder kaufen !!!

Keine weiteren Infos bekannt.

Rezension von „Ontero“

Erstlingsrezensent „Ontero“ adelte mich mit 5-Sternen (amazon).
Vielen Dank dafür.

So jetzt kommt mein erster Lesebericht. Ich möchte es nicht Rezension nennen, das überlasse ich qualifizierteren Personen oder die sich dafür halten.

Als ich noch vor Druckende von der Story des Buches „Das letzte Sandkorn“ von Bernhard Giersche gehört hatte, war ich total fasziniert und wollte es auf jeden Fall lesen. Eine Weltuntergangsgeschichte in der der die gesamte Bevölkerung gleichzeit von einem höheren Wesen darüber informiert wird und JEDER als alleiniger Retter bestimmt wird …. megagenialer Ansatz!

Natürlich machte ich mir vorher Gedanken über die Umsetzung und Entwicklung der Geschichte und sah auch eine Problematiken, die der Autor haben könnte. Erstmal vorneweg, der Autor hat mich nicht enttäuscht! Vorallem wenn man bedenkt das es sein Debütroman ist!

Ich werde versuchen inhaltlich so wenig wie möglich zu spoilern, weil ich das Lesevergnügen für Interessierte nicht schmälern möchte (wird schwer werden).

Verschieden Sichtweisen auf das Geschehen / Erzählen der Geschichte nach der „göttlichen Eingebung“ waren möglich und der Autor hat mehrere benutzt:

1) Die Sicht auf die ganze Welt – hatte ich erwartet – aber wenn man nur so geschrieben hätte wäre es eine sehr kurze Novelle geworden.

2) kurze Intermezzi – ich nenne sie für mich „Flashlights“ – auf für die gesamte Erzählung unbedeutende Personen oder Umstände, die einzelne Aspekte der Reaktionen auf die „Offenbarung“ beleuchten und deren Ende (habe teiweise herzhaft gelacht) Mit diesen hatte ich nicht gerechnet!

3) Das runterbrechen auf einzelne Personen, die sich im Laufe der Erzählung treffen und gegenseitig beeinflussen in den Wirrungen der katastrophalen Umstände.

Über die Positionierung der einzelnen Elemente und die Gewichtung kann man bestimmt streiten, aber Geschmack ist nun mal eine ganz persönliche Sache.

Die Hauptpersonen wurden so angelegt, das ich sofort wissen wollte wie es Ihnen weiter ergeht. Die Auswahl der unterschiedlichen Charaktere finde ich sehr gut gelungen, da es dem Autor die Möglichkeit gibt, unterschiedliche Formen des Erlebens des Chaos dem Leser näher zu bringen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Adam (08/15 Normalo), der eine sehr kopflastige Verarbeitungsweise der Erlebnisse hat und einen mir nicht fernen Humor hat. (wird als Einziger in „Ich-Form“ geschrieben). Auch die anderen Charaktere Fred (Irrer aus einer Anstalt, die blinde Brigitta und der Bänker Laurenz sind absolut fesselnd in Ihrer Entwicklung.

Die Geschichte ist spannend und flüssig erzählt, nur in dem Absatz wo Laurenz eingeführt wird, stolperte ich über die zu häufige Erwähnung seines Namens. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und das sehe ich als positiv.

Zum Abschluß kann muss ich noch etwas anderes erwähnen. Ich habe schon oft bei Erstlingen aus kleinen Verlägen erlebt, das sich Fehler eingeschlichen haben. Fehler in Form von Rechtschreibfehlern, Kommasetzung etc.. So etwas gibt es auch bei großen Verlägen und in Film und Fernsehen. Das ist nicht schön für den Autor, den Leser und auch nicht für die Verantwortlichen im Verlag oder Lektorat, aber sie könne passieren und sind nicht relevant für die Aussage ob eine Geschichte gut oder schlecht ist.

P.S. Wer in diesem Text einen Fehler findet darf Ihn behalten 🙂

Keine weiteren Infos bekannt.

Rezension von „Peltone“

5-Sterne freuen den Autor immer (amazon).
Vielen Dank dafür.

Hin und wieder habe ich mich gefragt, wie Bernhard Giersche so träumt, denn seine Vision des Geschehens, nachdem Gott seine ultimative Botschaft an die Menschheit gerichtet hat, hat schon etwas Alptraumhaftes. Dicht und eindringlich erzählt, stürmen Bilder auf den Leser ein, die bei etwas Phantasie mehr als nur einen Schauer über den Rücken jagen. Nein, Bernhard Giersche hat keinen Horrorthriller geschrieben, er nimmt uns nur so nahe mit den Abgrund des menschlichen Zusammenlebens, dass wir alle einen verdammt guten Blick hinunter werfen können.
Spannend und mitreißend bis zum letzten Wort.
Lesenswert!

Keine weiteren Infos bekannt.

Rezension von „MrAnderson“

MrAnderson hat mir 5-Sterne hinterlassen (amazon).
Vielen Dank dafür.

»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.«

Der Klappentext hörte sich schon recht interessant an aber das ……

Dieses Buch, und auch dieser Autor der mir bis dahin unbekannt war hat mich total überrascht!!! Ich habe selten ein Buch aus hiesigen Landen gelesen das mich so „geflasht“ hat wie dieses, die Story, die Figuren, der Schreibstil einfach gut!

Wer auf eine Mischung aus Endzeit, Horror und Spannung steht ist hier genau richtig!
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und hoffe auf viele weitere dieses talentierten Autoren.

Keine weiteren Infos bekannt.

Rezension von „Asz“

5-Sterne Rezension von einem amazon-Rezensent.
Vielen Dank dafür.

Dieses Buch ist verstörend.
Über den Inhalt schreibe ich nicht allzu viel. Nur soweit – in 10 Tagen geht die Welt unter und jeder einzelne Mensch erhält die Botschaft von seinem Gott, daß er die Möglichkeit erhält, diese Welt zu retten.
Die Weltrettungsidee an sich ist ja nichts Neues. Da gibt’s in der Fantasy die Party, die loszieht, um das große Unheil abzuwenden, in der Bibel sind schon mal fast alle Menschen ersoffen, in der SF-Literatur sind es Raumschiffe, Roboter oder Wesen, die im Alleingang oder zu mehreren ganze Universen aus dem Sumpf der Vergängnis ziehen wollen (sollen). Und ansonsten gibt es natürlich noch den investigativen Journalisten, der die Große Verschwörung aufdeckt.
Hier ist es anders. Jeder (Milliarden davon) Mensch zieht los, um zu retten. Wie, bleibt ihm überlassen. Und damit gibt es schon die erste Ohrfeige für den Leser, damit er in der ganzen Weltrettungsduselei auf den Boden der Tatsachen aufschlägt.
Überraschend und sehr hart.
Ich gebe zu, daß ich das erste Viertel des Romanes nur etappenweise lesen konnte, weil mich die Schilderungen immer wieder zum Aussteigen und Nachdenken trieben.
Könnte es SO passieren? Wäre ich auch dazu fähig…?
Was hab ich mich gefreut, dass es in dem ganzen Alptraum Personen gab, mit denen ich mich identifizieren, die ich verstehen konnte, deren Wege ich gerne verfolgte.
Roadmovie, merkwürdige Paarungen und (naja) der übliche fanatisch durchgeknallte Bösewicht (den nehm ich ein bisschen übel, „The Last Stand“ lässt grüßen) treiben die geneigte Leserin auf ein wirklich überraschendes Ende zu.
Welches ich, wie immer, auch hier zuerst gelesen habe. Dass ich dann die Geschichte von vorne bis hinten Wort für Wort verschlungen habe, ist für mich ein Gütezeichen auch des Stils von Bernhard Giersche. Wer es schafft, mich derart zu fesseln, obwohl ich weiß wie es ausgeht, verdient einen dicken „Daumen hoch“!
Fehler hielten sich in diesem Buch erfreulicherweise sehr in Grenzen. Als Vielleserin bin ich dafür dankbar und verteile auch hier ein dickes Lob. Denn das ist ja leider nicht selbstverständlich in dieser Literatur- und Verlagswelt.
Allerdings, eine Anmerkung zur Definition von:
Sozialismus = jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Fertigkeiten – d.h. „NIX gibt’s umsonst und kostenlos!“
Kommunismus = jeder nach seinen Bedürfnissen –hier hätten die Protagonisten in die „Konsumhalle“ gehen können um sich
Also, insgesamt 5 Sterne für dieses Buch.

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